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Safran – das teuerste Gewürz der Welt

Safran ist eine Krokus-Art aus der das Gewürz gewonnen wird. Um ein Kilo des Gewürzes zu gewinnen benötigt man etwa 80.000 bis 1500.000 Blüten. Die Anbaufläche hat etwa eine Größe von 1000 Quadratmetern, geerntet wird in reiner Handarbeit.

Am Tag schafft der Pflücker etwa 60 bis 80 Gramm. Aus diesem Grund zählt Safran zu den teuersten Gewürzen der Welt. Ein Gramm des Gewürzes kosten im Handel zwischen 4 und 14 EUR. Die Anbaugebiete befinden sich im Iran, aber auch in Europa wird Safran geerntet. So findet man Anbaugebiete in Spanien, Griechenland, Südfrankreich und seit 2006 auch wieder in Österreich. Ein Anbaugebiet von etwa 2500 Quadratmetern befindet sich des Weiteren auch in der Schweiz im Ort Mund. Dabei kommt Safran in verschiedenen Qualitäten in den Handel:

  • In Safranfäden der Qualität “Sargol”, hierbei sind die Blütennarben vom Griffel abgetrennt und somit erhält der Safran die höchste Farbkraft.
  • In Safranfäden der Qualität “Mancha”, hierbei sind die Blütennarben noch mit den gelblich-weißen Griffeln verbunden. Dieser Safran wird meist in kleinen Döschen abgepackt. Die Farbkraft ist ebenso hoch wie beim Sargol-Safran.
  • Gemahlener Safran

Berühmt geworden ist Safran durch sein Aroma aber auch durch seine leuchtend gelbe Farbe. In der Küche wird das Gewürz meist zum Färben oder Aromatisieren von Reisgerichten, Suppen oder Saucen eingesetzt.

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